Das betont Wilhelm Ober-Sundermeyer (FDP), Vorsitzender des Sportausschusses. Wie berichtet, wird der Sportausschuss in seiner nächsten Sitzung am 11. Februar darüber informiert, dass das Rehmer Hallenbad in diesem Jahr für 120 000 Euro instandgesetzt wird, da ihm andernfalls die Schließung drohen würde.
Gleichzeitig ist in der Verwaltungsvorlage die Rede davon, dass ein Kombibad aus Kostengründen bis auf Weiteres nicht weiter verfolgt werde. "Das Bädergutachten ist in Arbeit, so wie es der Hauptausschuss im vergangenen Jahr auch beschlossen hat", versichert Ober-Sundermeyer. Allerdings werde es nicht in der nächsten Woche, sondern erst in der darauffolgenden Sitzung des Sportausschusses am 17. Juni präsentiert.
"Dann werden wir auch konkrete Zahlen zu den verschiedenen Varianten wie Kombibad oder Naturbad haben", so der Liberale. Das bestätigt auch Dr. Olaf Winkelmann, Stadtverbandsvorsitzender der SPD. "Wir haben bei den Bädern weiterhin Handlungsbedarf." Spätestens wenn wieder Geld in der Stadtkasse sei, müsse das Thema erneut auf den Tisch. Auch Winkelmann sieht den Sanierungsbedarf am Rehmer Hallenbad. Zudem müsse man schauen, was in Rehme über die 120 000 Euro hinaus in den kommenden Jahren noch an Sanierungen anstehe und gemacht werden müsse.
"Ich habe den Eindruck, Bürgermeister und Verwaltung richten sich gerade entspannt auf den Nothaushalt ein", ereiferte sich Kurt Nagel, Fraktionsvorsitzender der CDU. "Die Politik hat der Verwaltung den klaren Auftrag erteilt, ein Konzept für ein Kombibad zu prüfen." Und das sei nicht vom Tisch, nur weil sich die Verwaltung dessen entledigen wolle.
"An den Plänen müssen wir auch in schlechten Zeiten weiterarbeiten", betonte Nagel. Denn: "In der Krise zeigt sich die Kraft." Er erwarte, dass der Ratsauftrag weiterhin erfüllt werde. Die Sanierung des Rehmer Hallenbades sieht auch er als notwendig an: "Solange es da ist, muss es auch für Schule und Sport erhalten bleiben." Trotzdem werde die CDU die Sanierungspläne genau prüfen.


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