Turnhallen im Schulzentrum Nord: In den Osterferien sollen hier die Bauarbeiten beginnen und voraussichtlich bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. "In dieser Zeit werden beide Hallen nicht für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen", kündigt Hinzmann an.
Sowohl an der Zweifach- als auch an der Dreifachsporthalle - beide sind aus den 70er-Jahren - werden für insgesamt 1,3 Millionen Euro Fenster und Türen erneuert und die Fassade gedämmt. Lüftung und Heizungsanlagen werden erneuert, die Heizung wird mit Solarenergie unterstützt. Auch die Sanitärbereiche werden komplett erneuert.
Trakt 2 des Immanuel-Kant-Gymnasiums: Für 1,57 Millionen Euro werden hier Fassaden, Fenster und Flachdach saniert und gedämmt. Auf den geplanten Einbau einer Fotovoltaikanlage wird verzichtet. "Eine Überprüfung hat ergeben, dass eine solche Anlage an diesem Standort nicht wirtschaftlich wäre", so Hinzmann. Das hierfür eingesparte Geld soll in eine bessere Ausstattung der Räume investiert werden.
Durch den strengen Winter haben sich die Bauarbeiten hier laut Hinzmann um etwa sieben Wochen verzögert. Sie sollen bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein.
Hauptschule und Realschule Nord: Die erste Sanierungsmaßnahme, die bereits abgeschlossen ist. Für rund 550 000 Euro, davon die Hälfte aus dem Konjunkturpaket, wurden Fassade, Decken und Fenster beider Schulgebäude saniert.
Technisches Rathaus Schwarzer Weg: Der Altbau war noch gänzlich ohne Wärmedämmung. Die fast abgeschlossenen Arbeiten für 280 000 Euro haben zu einer Reduzierung der Heizkosten um 40 Prozent geführt.
Jugend- und Sozialamt, Steinstraße: Auch hier wurde der Verwaltungsbau intensiv gedämmt, was laut Hinzmann sogar zu einer Halbierung der Heizenergie geführt hat. Die Arbeiten sind nahezu abgeschlossen. Kosten: 290 000 Euro.
Rathaus I, Ostkorso: Fassade, Fenster und Dach werden erneuert. Aus dem Konjunkturpaket sollen eine Million Euro in die Sanierung fließen. Wie teuer die Sanierung des Rathauses insgesamt wird, ist noch offen, da über die Gestaltung der Fassade noch abschließend entschieden werden muss. Die am Dienstag vom Umweltausschuss favorisierte Variante wird um 1,4 Millionen Euro kosten. Auch muss die Gestaltung der Fassade noch mit dem Denkmalamt in Münster abgestimmt werden.
Wie Hinzmann erläutert, ist gesetzlich vorgesehen, dass die Stadt mindestens 12,5 Prozent der Gesamt-Fördersumme aus Eigenmitteln beisteuert. Für die Stadt Bad Oeynhausen wäre das ein Anteil von rund 600 000 Euro.
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