Weitere Themen des Landrats-Besuchs waren der Flächenverbrauch, der Straßenbau, die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die Landeserosionsschutzverordnung sowie die Baugenehmigungspraxis bei Stallvorhaben.
Zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie in nationales Recht machte der Kreisverbandsvorsitzende Wilhelm Brüggemeier deutlich, dass diese von den Behörden im Einvernehmen mit den Bauern erreicht werden müssten. "Hier ist Kooperation gefragt, sie muss praxisgerecht umgesetzt werden", sagte Brüggemeier.
Weiter erwartet der Berufsstand bei der so genannten "Allianz für die Fläche", dass auch der Kreis Herford stärker die Interessen der Landwirtschaft berücksichtigt. "Der tägliche Verbrauch von rund 15 Hektar in NRW zerstört die Ernährungsgrundlage von 60 Menschen und gefährdet die Existenz vieler Bauern", erklärte Brüggemeier. "Die Landwirte leben mit und von der Fläche."
Der Berufsstand fordert, "dass neben der Landesregierung auch der Kreis Herford stärker vorgeht, um den Flächenverlust durch Straßenbau, Gewerbegebiete und Ausgleichsflächen zu verringern." Im Hinblick auf Baugenehmigungs-Verfahren bei Stallvorhaben fordert der Berufsverband praxisgerechte Lösungen.
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