Pflegestützpunkt für den Kreis Lippe in der AOK in Detmold / Vernetzung sicher gestellt
Daher richten der Kreis Lippe und die gesetzlichen Pflegekassen in Lippe jetzt einen Pflegestützpunkt in den Räumen der AOK in Detmold ein, in dem alle Pflegeversicherten wichtigen Antragsformulare, Informationen und konkrete Hilfestellungen bekommen. Sprechstunden werden darüber hinaus dezentral in insgesamt vier lippischen Städten angeboten. Die Beteiligten erhoffen sich mit diesem Schritt einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der wohnortnahen Beratung.
Landrat Friedel Heuwinkel und der Regionaldirektor der AOK in Lippe, Bernd von Nordheim, informierten jetzt über das neue Angebot.
Beide freuten sich, dass es gelungen ist, einen auch in der Gestaltung gemeinsamen Pflegestützpunkt des Kreises Lippe mit allen Pflegekassen zu errichten. "Gerade pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen haben einen hohen Beratungs- und Informationsbedarf zu Fragen rund um die Pflege", stellte Landrat Heuwinkel heraus. Schon heute sind 27 Prozent der lippischen Bevölkerung über 60 Jahre alt. Der Bedarf nach Pflegeangeboten wird mittelfristig also zunehmen.
Doch auch nach einem Unfall oder einer schweren Erkrankung sind die Betroffenen oft ratlos und überfordert und stehen vor vielen Fragen. "Mit der Einrichtung des Pflegestützpunktes, einschließlich der Sprechzeiten in Bad Salzuflen, Blomberg und Lemgo, leisten die Pflegekassen und der Kreis einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der wohnortnahen Beratung", betonte Bernd von Nordheim.
Im Pflegestützpunkt wird über alle pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen unter einem Dach beraten - und gleichzeitig deren Vernetzung sicher gestellt. So können Interessierte dort nicht nur Antragsformulare und allgemeine Informationen bekommen.
Individuelle Hilfestellungen, wie beispielsweise die Suche nach einem geeigneten Pflegedienst, gehören ebenfalls zum Angebot des Pflegestützpunktes. Da die Sprechstunden in Lemgo und Detmold in den Räumlichkeiten der dortigen Krankenhäuser stattfinden, sind die Wege gerade in der ersten Zeit einer neu beginnenden Pflege besonders kurz.
Jetzt wünschen sich alle Beteiligten, dass das Angebot von den lippischen Bürgern auch rege genutzt wird.
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