"Die asiatische Küche ist nicht nur bunt und vielfältig, sondern auch gesund. Denn in Asien essen die Menschen insgesamt kalorienärmer und vitalstoffreicher als bei uns", sagt Heike Hachmeister, Dipl. Ökotrophologin der AOK Herford, Minden-Lübbecke.
Wichtiger Bestandteil der asiatischen Küche ist Reis. Dazu finden viel frisches Gemüse und Hülsenfrüchte Verwendung, die wenige Kalorien, dafür aber viele Ballaststoffe und Vitamine enthalten. Fisch und Meeresfrüchte stehen ebenfalls häufig auf dem Speisenplan, dagegen wenig Fleisch.
Das Essen wird außerdem oft in mundgerechten Stücken serviert. "Dadurch werden die Gerichte schneller gar und Vitamine bleiben besser erhalten", sagt Hachmeister. Typisch für die asiatische Küche ist auch der sparsame Einsatz tierischer Fette. In der Regel verwenden die Köche hoch-wertigere pflanzliche Fette und Öle.
Eine solche Ernährung hat viele Vorteile: Viele Menschen in Asien leiden seltener an ernährungsbedingten Erkrankungen als Europäer. Nahezu unbekannt sind beispielsweise Erkrankungen wie Magen- und Darmkrebs. Ungünstig ist allerdings, dass die Köche in einigen asiatischen Ländern und in vielen Asia-Restaurants in Deutschland reichlich Glutamat verwenden. Der Geschmacksverstärker gaukelt nicht nur einen besonders intensiven Geschmack vor, sondern kann auch für die Entstehung einer Insulinresistenz mitverantwortlich sein. Dies kann zu Übergewicht führen.
Wer aber auf Glutamat verzichtet und sich an die Regeln der asiatischen Küche hält, hat meistens keine Gewichtsprob-leme und muss sogar auf Süß-speisen nicht verzichten. "Es gibt herrliche Nachspeisen auf der Basis von Früchten wie Ananas und Mango", sagt Heike Hachmeister.
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