Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes: Fundament für Fußweg ist in Arbeit / Rampe geplant
Das hofft Helmut Züchner, der zuständige Bereichsleiter der Stadtwerke. Derzeit wird das Fundament für den überdachten Fußweg zum Tunnel gegraben. Der Tunnel wird heller und soll seine beklemmende Atmosphäre verlieren. Außerdem erhält er eine Rampe. Das helle und marode Gebäude, das die Bahn nicht mehr benötigt, soll im Zuge der Neugestaltung des Areals verschwinden. "Wir haben bereits die mündliche Zusicherung und warten jetzt auf die schriftliche Bestätigung", berichtet Helmut Züchner.
Ziel der Baumaßnahme, für die die Stadtwerke verantwortlich sind, ist die Attraktivitätssteigerung des Platzes mit besserer Verknüpfung des Bus- und Schienen-Nahverkehrs. Fachleute sprechen von einem "Rendezvous-Platz".
Die Bushaltestelle verbleibt an ihrem jetzigen Platz, gegenüber ist die Erde für Pkw-Stellplätze ausgehoben worden. Auch ein behindertengerechter Stellplatz ist eingeplant. Damit Fußgänger auf dem Busbahnhof nicht gefährdet werden, ist an eine Einbahn-Straßen-Regelung gedacht. Die Einfahrtsmöglichkeit verändert sich also. Die Rotbuche soll den Bauarbeiten nicht zum Opfer fallen. Sie soll den neuen Platz optisch beleben.
Wie der weitere Zugang zu den Gleisen behindertengerecht umgestaltet werden kann, darüber muss noch entschieden werden. Seit langem wird ein Aufzug gefordert. Eine Optimierung wäre wünschenswert, so Helmut Züchner, der erst einmal die Neugestaltung des vorderen Areals ins Auge gefasst hat. Die Kosten für die Umgestaltung des Busbahnhofes belaufen sich auf 350 000 Euro. Davon kommen 250 000 Euro als Fördergelder hinzu, sodass die Stadtwerke letztlich 100 000 Euro aufwenden.
Bis Mitte November, so lautet der Fahrplan, sollen auf jeden Fall der überdachte Fußweg und die Rampe fertig sein - pünktlich zum Start des neuen Ringverkehrs am 1. Dezember.
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