Exteraner Bürger hätten zeitweise von unmöglichen und gefährlichen Situationen durch, so die CDU, "wild parkende Kraftfahrzeuge" berichtet. Fraktionsvorsitzender Heinz-Friedrich Wattenberg: "Die Fahrzeuge werden in Stoßzeiten, gerade wenn Schulkinder unterwegs sind, kreuz und quer auf und an den Straßen geparkt. Der Bürgersteig wird als Halte- und Parkplatz genutzt, sodass Schulkinder und Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen müssen."
In einem eigens formulierten Antrag heißt es: "Wir wissen um die Notwendigkeit, den Einzelhandel auch an dieser Örtlichkeit nicht zu schädigen, sind aber der Meinung, Fußgänger und Schulkinder müssen geschützt werden." Es gelte, das "Park-Chaos" zu beseitigen.
Das Problem im Ausschuss am Dienstag war jedoch gerade der kurzfristig vorgebrachte Antrag der CDU. Fraktions- und Ausschussvorsitzender Heinz-Friedrich Wattenberg bat darum, das gerade ausgehändigte Papier zu lesen.
Für August-Wilhelm König (GLV) nicht nachvollziehbar: "Es gibt doch Antragsfristen. Ich bin nicht der Meinung, dass wir das Thema jetzt hier behandeln sollten." Dabei war ihm wichtig: "Ich habe ja gar nichts gegen den Antrag, will aber jetzt erst einmal einen Vorschlag der Verwaltung hören."
Darüber hinaus sei das Thema nicht neu, wie GLV-Fraktionskollegin Sabine Niemann meinte, und: "Schade, ich hätte gerne noch Daten aus dem Arbeitskreis Dorfentwicklung dazugeholt. Es gibt ja bereits Ideen."
Im Detail noch Gedanken machen
Das wissen auch die Wirtschaftsbetriebe, jedoch: "Den richtigen Knaller haben wir als Verwaltung auch nicht", so Herbert Obernolte als deren Leiter. Lkws würden teilweise auf den abgesenkten Grundstücksflächen parken, es gebe "verdammt gefährliche Situationen". Obernolte kündigte verstärkte Kontrollen an, und: "Wir müssen uns im Detail gedanken machen."
Darauf pochte auch Günter Lienen (SPD): "Der Brennpunkt muss beseitigt werden, kommt in die Pötte."

