Donnerstag, 17.05.2012
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03.02.2012
Lkw mit Bio-Kartoffeln steht auf der A2 in Flammen - mit Video
Fahrer springt aus brennendem Führerhaus / Totalschaden am 40-Tonner / Ladung wohl unbrauchbar geworden
VON OLIVER PLÖGER

Vlotho-Bonneberg (va). Es ging alles rasend schnell. "Ich habe einen Knall gehört und bin gleich rechts rangefahren", sagte der 58-jährige Fahrer des Sattelzugs aus Uelzen. Gegen 14 Uhr stand der Motor des Lastwagens gestern in Flammen. Ursache unbekannt, wie Einsatzleiter Heiko Wiemann von der Feuerwehr Bad Oeynhausen meinte. Vermutet wurde zunächst ein technischer Defekt.

Mit Löschschaum bekämpften die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Oeynhausen gestern die Flammen. Der Lkw hatte Biokartoffeln geladen. Kurz vor der Loher Brücke habe es laut Fahrer einen Knall gegeben, unmittelbar danach hätte das Führerhaus bereits in Flammen gestanden. Der 58-Jährige konnte sich durch einen beherzten Sprung retten. VA-Fotos: Oliver Plöger

Er habe alles "stehen und liegen gelassen", sagte der Fahrer, nur noch die Tasche und das Handy geschnappt und raus. Eine wärmende Wolldecke gab es dann von den Einsatzkräften. "Unglaublich schnell" seien die vor Ort gewesen, wie der 58-Jährige meinte, der jetzt erst einmal seinen Chef anrufen wollte.

Der 40-Tonner-Sattelzug, unterwegs in Richtung Dortmund, hatte Bio-Kartoffeln geladen. Das Feuer ereignete sich auf Höhe Bonneberg, parallel zur Straße An der Autobahn, etwa 200 Meter vor der Brücke Loher Straße.

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Starke Rauchentwicklung gestern auf der A2 auf Höhe Bonneberg.

Die Feuerwehr setzte Löschschaum ein und hatte die Flammen schnell im Griff. Um an den Brandherd zu kommen, gingen die Wehrleute unter Atemschutz vor. Neben der Berufsfeuerwehr war auch die Löschgruppe Rehme im Einsatz. Auch Rettungssanitäter waren zur Sicherheit vor Ort, konnten aber unverrichteter Dinge wieder abziehen. "Mir geht es soweit gut", meinte der Fahrer, nur verdammt kalt sei es.

Unmittelbar bildete sich ein Rückstau bis zu vier Kilometer Länge, kurzzeitig war die Autobahn komplett gesperrt, konnte aber - zumindest für eine Fahrbahn - rasch wieder frei gegeben werden.

Der komplett niedergebrannte Lkw wurde dann durch Spezialgerät geborgen, beendet waren die Arbeiten gestern erst gegen Abend.

Eine Ursache konnte die Autobahnpolizei auch am späteren Nachmittag nicht nennen - auch hier wurde ein technischer Defekt vermutet.

Davon ausgegangen wurde weiter, dass die Ladung nicht mehr verwendbar ist. Und auf Bratkartoffeln hatte gestern keiner mehr Hunger.



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Dokument erstellt am 02.02.2012 um 21:15:30 Uhr


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