Das Holz liegt bereit, sibierische Lärche wurde ausgewählt, weil es hart und dauerhaft ist. Es wird gerne für Gartenzäune, Holzfassaden und Terrassenböden verwendet. Das Holz ist aufgrund des hohen Harzgehaltes sehr witterungsbeständig.
Deckelverschalung bietet schöne Optik
Als Verschalungsart wurde die aus senkrechten Profilen bestehende Deckelverschalung gewählt, weil diese eine schönere Optik biete, so der Vorsitzende. Die Remise soll, so Sturhahn, sowohl als Unterstellplatz für die vorhandenen Ernte- und Kutschwagen, sowie als Abstellraum für die Gerätschaften und Sitzplatzgarnituren dienen.
Oberhalb des Abstellraumes wird noch ein Lagerboden ausgebaut, wo weniger häufig benutzte Gegenstände eingelagert werden sollen.
Unter der Leitung von Wolfgang Klughardt, der auch schon den Backofen erdacht und gebaut hat, sind drei Teams im Einsatz. Während eine Gruppe die Bretter passend auf Maß gesägt hat, haben die Anderen mit der Nagelpistole bereits das Verschalen begonnen.
Schnell kommen die Trupps voran. Die erste der drei Wände ist gegen Mittag fertig, 40 Bretter sind schnell angetackert. Doch die Vorderseite hat es in sich: Mehrmals muß die Leiter rauf und runter geklettert werden, bis die Bretter richtig eingepasst sind.
Damit nicht genug: ein Mehrzweckgebäude ist geplant
Doch damit nicht genug: Im Frühling soll der dritte Bauabschnitt, der Bau eines Mehrzweckgebäudes, beginnen. Die Landschaftsarchitekten "Hanke + Welscher" aus Minden haben in Absprache mit dem Landschaftsbeirat schon einen Bebauungsplan erstellt, der den Charakter eines Dorfes wiederspiegeln soll.
Da aber der Landschaftsbeirat Wert auf ein Fachwerk gelegt habe, wurde weiter gesucht. Durch einen Tipp kam der Verein auf ein Fachwerk aus Detmold. "Der Eigentümer hat sich als Altersruhesitz ein Winkelbungalow bauen wollen, doch diesen nie beendet. Das Fachwerk entspricht genau unseren Vorstellungen", so der erste Vorsitzende. Also wurde verhandelt und letztendlich auch gekauft.
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