Mit diesem Ziel war die arg ersatzgeschwächte Vlothoer Mannschaft ohnehin nicht in die Gemeinde Hille gefahren, aber mehr als einen harmlosen und hilflosen Auftritt hatte Gunnar Schrader dennoch erwartet. "Ich weiß nicht, was mit der Mannschaft los ist. Nach einer Viertelstunde war noch nichts verloren, dennoch hatte man den Eindruck, dass sie sich in dieser bereits aufgeben hatte", nutzten auch die aufrüttelnden Worte des HSG-Trainers wenig.
Vier Punkte hat sein Team nun Rückstand auf die nächstplatzierten Oberlübber, die am Wochenende ihr zweites Punktepaar gegen Meißen einfuhren. "Theoretisch ist immer noch etwas möglich. Man muss nur daran glauben", sagt Schrader, der den Spielern nun in den kommenden beiden Trainingseinheiten auf den Zahn fühlen will.
"Wir haben jetzt vier Mal gute Chancen, unser Punktekonto aufzustocken. Es ist noch immer nichts verloren", beschwört der HSG-Trainer seine Spieler. Am kommenden Wochenende geht es mit einem Heimspiel gegen den Tabellendritten HSG Hüllhorst II weiter. Dann hofft Schrader auch darauf, dass sich die personell angespannte Situation wieder etwas entspannt.