Projekt des Kreissportbundes in Zusammenarbeit mit dem Herforder EV ein voller Erfolg / "So ähnlich wie Eishockey"
Eigentlich passte es perfekt, als Rolf Pörtner, Geschäftsführer des Kreissportbundes, im vergangenen Winter Kontakt mit Preuße aufnahm, um ein Eislauf-Projekt zu initiieren. Der war mit Begeisterung dabei und führte Kinder aus vier Herforder Grundschulen ans Eislaufen heran. Irgendwann aber gibt es in Herford kein Eis mehr - und irgendwann ist dafür auch einfach nicht mehr die richtige Jahreszeit. Preuße aber hatte Spaß an der Sache und dachte nach, was er stattdessen tun könnte.
"Inlinern ist doch so ähnlich wie Eishockey", sprach der junge Mann und rannte damit beim Kreisportbund offene Türen ein. Pörtner sorgte für die Anschaffung von 20 Inlinern, Preuße ging wieder an die Grundschulen. Insgesamt vier Klassen der Schulen Eickum, Falkstraße und Altensenne machten mit. Rund 120 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren lernte in der Folge, richtig auf den Rollen zu stehen.
"Ziel des Projekts war es, die Kinder in sechs Wochen so weit zu bringen, dass sie sich beim Inline-Skaten allein sicher im Straßenverkehr bewegen können", erklärt Preuße. Geübt wurden das Vorwärts- und Kurvenlaufen, das Bremsen und Fallen. Zum Ende des Schuljahres war das Projekt beendet und die Eltern von rund 120 Kindern dürften nun etwas ruhiger sein, wenn ihre Sprösslinge dem neu erlernten Sport nachgehen. Für Patrick Preuße indes endet jetzt auch das freiwillige soziale Jahr. Er will demnächst ein Studium aufnehmen, wobei der Studienort noch offen ist.
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