"Es war ein harter Tag und ich musste für jeden Meter kämpfen. Letztes Jahr bin ich über den Kurs geflogen, aber dieses Jahr waren die Beine leider nicht so gut", sagte Maik Twelsiek, nachdem er sich von den Strapazen des Ironmans erholt hatte. Als Vierter kletterte Twelsiek nach vier Kilometer Schwimmen fast zeitgleich mit dem späteren Sieger Ben Hoffman aus dem Wasser. Auf der Radstrecke lieferte sich Twelsiek dann ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen über 180 Kilometer. Bereits beim Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke war dem gebürtigen Vlothoer, dann klar, dass er nur sehr schwer seinen Titel verteidigen würde. "Ben Hoffman hat ein starkes Rennen gemacht. Ich wusste, dass er ein starker Läufer ist und wollte ihn deshalb eigentlich auf dem Rad abschütteln. Das ist mir nur leider nicht gelungen. Dabei habe ich dann so viel Kraft gelassen, dass sich das auf der Laufstrecke gerächt hat."
Der Nutznießer des spannenden Duells zwischen Hoffman und Twelsiek war schließlich der Tscheche Petr Vabrousek, der nach vor der Laufstrecke über zwölf Minuten hinter Twelsiek lag. "Letztendlich bin ich glücklich, noch auf dem Podium gelandet zu sein. Mehr war leider nicht drin. Aber ich weiß, dass ich es noch besser kann", zollte Twelsiek seinen beiden härtesten Widersachern großen Respekt und gelobte gleichzeitig Besserung für die künftigen Starts.
"Bin froh, noch auf dem Podium gelandet zu sein"
Der dritte Platz geriet für den Profi-Triathleten aber auch nicht mehr in Gefahr, dafür war der Abstand zu dem viertplatzierten Justin Daerr zu groß. Allerdings machte auch der US-Amerikaner auf den über 42 Kilometern Laufstrecke Boden gut. Lediglich fünf der knapp zwanzig Minuten Vorsprung büßte Twelsiek zwar ein, konnte sich aber so auch über den Podiumsplatz freuen.
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