Donnerstag, 09.09.2010
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06.04.2010
In der Freizeit im Dienst
Mail und Handy verwischen Grenzen

Nach Dienstschluss ist für viele längst nicht Feierabend: Zwei Drittel der Berufstätigen sind auch in der Freizeit für die Firma erreichbar. Das hat eine Befragung des Marktforschungsunternehmens Aris ergeben. Ein Drittel der Arbeitnehmer (33,1 Prozent) ist danach jederzeit bereit, sich um dienstliche Anfragen per Internet oder Telefon zu kümmern, ein weiteres Drittel (33,8 Prozent) zu festgelegten Zeiten.

"Die neuen Kommunikationsmittel bringen es mit sich, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr verschwimmen", erläutert August-Wilhelm Scheer vom Branchenverband Bitkom, der die Untersuchung in Auftrag gegeben hatte. Während 73 Prozent der männlichen Erwerbstätigen außerhalb der Arbeitszeit per Handy oder E-Mail erreichbar sind, gilt das nur für 59 Prozent der berufstätigen Frauen. Häufig (41 Prozent) fehlen im Betrieb feste Regeln zur Frage, inwieweit Beschäftigte nach Büroschluss für die Firma erreichbar sein müssen.

In der Regel sind Arbeitnehmer den Angaben nach nicht verpflichtet, in ihrer Freizeit Anrufe von der Firma entgegenzunehmen oder dienstliche E-Mails zu beantworten. Eine Ausnahme sei es, wenn mit dem Arbeitgeber eine Rufbereitschaft vereinbart wurde. dpa/tmn

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Dokument erstellt am 05.04.2010 um 22:45:05 Uhr