In der Fußnote (nicht in der Entscheidung!) geht es um folgenden semi-bekannten Mythos: Die Erde befindet sich auf dem Rücken eines Tigers. Doch worauf steht der Tiger? Auf einem Elefanten. Worauf steht der Elefant? Auf einer Schildkröte. Und diese? Antwort eines Gurus: "Ach, von da an sind es Schildkröten den ganzen Weg nach unten." Für Rohrers Zwecke entscheidend: Die lineare Vorstellung von der Unendlichkeit.
In diesem Aha-Effekt erschöpft sich das Spiel jedoch nicht. Überall liegen Power-Ups herum. Indem man sie aufsammelt, beeinflusst man die Fähigkeiten des Wesens, in dem sie sich befinden: Nach dem nächsten Stufensprung aufwärts werden sie also einem selbst zugute kommen. Das ist deshalb nötig, weil auch Gegner herumschwirren, die ihrerseits von Stufe zu Stufe stärker werden.
Vollends verwirrend wird die Sache durch die Möglichkeit, in Gegner oder Power-Ups (oder sich selbst!) gleichsam hineinzuspringen und so das jeweilige Objekt zur neuen Spielumgebung zu machen. Darin kann man selbstverständlich erneut in Gegner, Power-Ups oder sich selbst hineinspringen und so fort
All das verschafft Rohrer dem Spieler für einen Preis von umgerechnet gut 0,15 Cent pro Kilobyte. Gut, ginge es hier um "Starcraft II", müsste man so ca. 12600 Euro berappen. Aber "Inside a Star-Filled Sky" braucht gerade einmal 6 MB auf der Festplatte. Philosophische Erwägungen erwünscht (keine Altersbeschränkung, ca. 9 Euro).
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