Windhose sorgt von der Brennhorster Straße bis zum Lavelsloher Weg für enorme Sachschäden / Niemand verletzt
Verletzt wurde nach Auskunft der Polizei offenbar niemand, allerdings geht der Sachschaden in den sechsstelligen Bereich.
Ein Haus an der Straße Horstbohlen wurde von der Windhose - ein Augenzeuge sprach von einem trichterförmigen, etwa 100 Meter hohen Tornado, der alles mitgerissen habe - komplett abgedeckt, zahlreiche andere Dächer wurden mehr oder weniger stark beschädigt. Große und kleine Bäume knickten um wie Streichhölzer, Dachpfannen schepperten auf Höfe, Gegenstände flogen durch die Luft, eine Gartenhütte löste sich in ihre Bestandteile auf - besser hätte wohl kein Regisseur eine Wetterkatastrophe inszenieren können.
Vermögensberater Christoph Fox, der gerade bei Familie Möhle an der Brennhorster Straße am Küchentisch saß, beobachtete, wie sein Geländewagen unter dem großen Walnussbaum begraben wurde. "Einen Moment lang habe ich noch gehofft, doch dann krachte der Baum auf meinen Chevrolet."
Auf ihre Trampoline müssen die Kinder der Familien Möhle und Wittemeyer verzichten: Eins landete in einer Hecke, zwei andere hob der Wind hoch in die Luft. Dabei streifte ein Trampolin den First des Wohnhauses und landete unsanft auf einem entfernter liegenden Acker.
Am schlimmsten wütete der Sturm im Bereich Horstbohlen/Hainweg. Dort warf er nicht nur zahlreiche große Bäume um und beschädigte Dächer, sondern machte auch eine Familie obdachlos: Plötzlich hatte ihr Haus kein Dach mehr. Die drei Bewohner wurden nach Auskunft der Polizei durch das Ordnungsamt der Gemeinde Hille kurzfristig anderweitig untergebracht.
Für den ersten Zug der Feuerwehr mit den Löschgruppen Hille, Eickhorst und Nordhemmern hinterließ der Sturm viel Arbeit. Die Feuerwehrleute sowie Mitarbeiter des Bauhofs und Handwerker hatten alle Hände voll mit den Aufräumarbeiten zu tun. Die Einsatzleitung hatte Zugführer Volker Martin.
ich dachte sowas pasit nicht aber es ist in Hille passirt